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Kurzticker: Jugendarbeitslosigkeit trotz unbesetzter Stellen

Kurzticker: Jugendarbeitslosigkeit trotz unbesetzter Stellen

Jugendarbeitslosigkeit ist ein gesellschaftlicher Skandal Johannes Paul II. Oberhausen, 11.12.2017 Schon Papst Johannes Paul II. sagte, dass Jugendarbeitslosigkeit ein gesellschaftlicher Skandal sei – ob er damals absehen konnte, dass es auch Deutschland treffen würde, sei dahingestellt. Am Anfang des Jahres, im Februar 2017, schrieb das ZDF Blogportal ein Zitat des aktuellen Papstes Franziskus aus, in welchem dieser die Gesellschaften ermahnt, da sie „die Jugendlichen dazu verurteilt, keinen Platz für eine wirkliche Eingliederung zu finden“. „Seitdem hat sich nicht wirklich viel getan. Die große Lehrstellenoffensive ist ausgeblieben und es sind immer noch Ausbildungsstellen in unserem Handwerk offen,“ meint Stefan Agethen, Bäcker- und Obermeister aus Oberhausen. „Alleine beim kleinen Bäcker aus Alstaden fehlten sechs Auszubildende im Verkauf im letzten Jahr, diese Stellen wurden nicht besetzt und sind somit verloren. Das Jahr 2017 meldet vier offene Ausbildungsstellen und wird in wenigen Tagen ebenfalls abgeschlossen sein. Für 2018 haben wir noch keine Stellenausschreibungen eingestellt, aber die letzten zwei Jahre malen ein schlechtes Bild“, teilt der Obermeister der Bäckerinnung Rhein-Ruhr mit. „Unser Beruf hat ein Imageproblem, welches ich aber dem gesamten Handwerk unterstelle. Aber das ist nicht alles, auch die Kaufleute der IHK haben Probleme, Nachwuchs zu finden und vor allem für den Beruf dauerhaft zu begeistern und zu halten.“ Laut der Statistik der Arbeitsagentur steigt der Anteil an ‚unversorgten Bewerbern‘, wie es die Agentur nennt, mit über 10 % gegenüber dem Vorjahr deutlich. „Das Problem ist betrifft nicht alleine das Hier und Jetzt, es wird sich später zeigen, denn wenn sich dieser Trend nicht auflöst, fehlt uns bald eine ganze Generation!“, meint der Bäckermeister. „Dabei gibt es mehr als genug Perspektiven,“ erklärt Agethen,...
Agethens Stollen im Qualitätstest

Agethens Stollen im Qualitätstest

Oberhausen, 06.11.2017 Bei der Stollenprüfung der Bäckerinnung Rhein Ruhr (Bericht hier) wurde auch der handwerkliche Christstollen des Senior-Bäckermeisters Reinhold Agethen geprüft. Mit der auszeichnenden Note „sehr gut“ schnitt der Christstollen mit Marzipan aus Alstaden ab und ist somit sensorisch und fachlich ohne jeden Mängel geprüft worden. Lediglich bei der kleinen Schwester, der Zimt-Zicke, fand der Prüfer Qualitätsmängel: „Agethens Zimt-Zicke ist ein ansprechender Stollen, jedoch wurde durch die Pflaumenfüllung bei der Verprobung ein schmaler Hohlraum gebacken. Auch wenn es dem Kunden vielleicht nie aufgefallen wäre, so ist dieser Stollen mit Punktabzug zu bewerten“, so das Urteil des freien IQ-Back-Prüfers. Stollenprüfung IQ Back. Die Bäckerei Agethen räumt ’sehr gut‘ ab. Über die beiden Ergebnisse freut sich der 65 jährige Bäckermeister aus Oberhausen besonders, denn „es steckt schon reichlich Handarbeit und Zeit in diesem für uns ideell sehr wichtigen Handwerksprodukt“, meint Reinhold Agethen. „Ich kann bis heute nicht verstehen, wie man einen sogenannten ‚Stollen‘ für unter 3 € anbieten kann, und dann noch dem Kunden vermitteln möchte, da seien nur beste Zutaten verbacken, wenn alleine schon die 250 g Butterpackung über 2 € kostet.“ „Der Christstollen beim Handwerksbäcker wird nach den Leitsätzen für Feine Backwaren hergestellt und ist durch die Namensgebung auch für den Verbraucher vor Täuschung geschützt. Es ist jedoch sehr genau auf den Verkehrsnamen zu achten, was dem Endverbraucher nicht unbedingt klar ist und vor allem ganz schwer nachzuvollziehen ist,“ erklärt Stefan Agethen, ebenfalls Bäckermeister aus der Familienbäckerei. „Dennoch freut man sich als Bäcker immer über den ersten Christstollen im Jahr, denn dann wird es bald Weihnachten.“ Bereits vor zwei Jahren gab es beim Handwerksbäcker aus Oberhausen ein Highlight im...
Ein Brot im Kornfeld

Ein Brot im Kornfeld

Ein Brot im Kornfeld   Mitten in Oberhausen gibt es sie noch – die Bauern. (Videobeitrag ist hier)  Oberhausen (14.06.2017) – In Oberhausen Dümpten, an der Grenze zu Mülheim an der Ruhr gibt es Sie noch, die Oberhausener Bauernfamilien. Eine von Ihnen ist die Familie von der Bey. Sie mästen Bullen und Schweine, betreiben einen Partyservice, verkaufen ihr eigenes Fleisch im Hofladen, bauen Gerste und Weizen an. Am Weizen ist jemand aus Oberhausen ganz besonders interessiert, Stefan Agethen sucht seit Jahren nach regionalen Produkten, nach Imkern, Metzgern und als wichtigster Lieferant auch nach Bauern. „Unser bedeutenster Rohstoff als Bäcker ist natürlich das Mehl mit sehr deutlichem Abstand vor allem anderen. Seit fast 10 Jahren versuche ich alles aus der Region zu holen, welche uns unseren Erfolg überhaupt erst möglich machte, Oberhausen.“ meint Agethen, „Es ist mittlerweile ganz selbstverständlich, dass der Honig aus dem Kaisergarten, die Erdbeeren vom Bauern aus Oberhausen, das Kassenpapier und die Brötchen-Verpackungen sind ebenfalls direkt vom Oberhausener Händler. Da war das Mehl lange überfällig!“ lacht Stefan Agethen. Es gibt Grund zum Lachen, das Handwerksunternehmen feiert in diesem Jahr 115 Jahre Firmengeschichte. „115 Jahre durch zwei Weltkriege und 4 Generationen. Durch Höhen des Bäckerhandwerks wie in den 80igern und absolute Geizzeiten, wie um die Jahrtausendwende.“ meint Reinhold Agethen, Senior der Bäckerei. „Meine Großmutter sagte immer zu mir: ‚Junge, Du bist, was Du isst!‘ und Geiz ist kein guter Zug an einem Menschen. Wir alle freuen uns, dass sich die Gesellschaft zurückerinnert, dass Qualität auch Ihren Preis hat.“ meint er. Am 20.06. trafen sich die zwei Familienunternehmen zu einem kleinen Frühstück im Kornfeld, zu Brot, Schmalz und Schinken....
Brot.Back.Kurs – Termine für die Mitte 2017 online

Brot.Back.Kurs – Termine für die Mitte 2017 online

Die Neuen Termine für die Brot.Back.Schule und die Brot.Back.Kurse bei der Familienbäckerei Agethen sind nunmehr online und zu buchen. Wir haben drei Mögliche, sich wiederholende Tage: Donnerstags nach der Arbeit, 18:00 – 21:30 Uhr Samstags vor der Feier, ebenfalls ab 18:00 und bis 21:30 Uhr Sonntags, als Mittel gegen schnöde Sonntage von 12:00 – 15:30 Uhr Die Gruppen sind niemals größer als 12 Personen, eine Teilnahme unter 6 Personen ist von uns jedoch auch nicht gewünscht. Jeder Brot.Back.Kurs hat 4 Stunden Vorbereiten und 2 Stunden Nacharbeit – aber es macht uns hoffentlich genau so viel Spaß, wie Euch. Alle Termine findet Ihr wie gewohnt hier unter http://www.agethen.com/veranstaltungen. Anmeldungen werden immer schriftlich quittiert! Fragen gerne vorher an Björn Lingstädt, unseren treuen Organisator (normale Uhrzeiten, bitte) unter 0176 12041981. Gerne nehmen wir auch Buchungen als Gruppe und geschlossen für andere an, sprecht mit uns! brotbackschule . at . agethen.com (bitte das „. at .“ durch ein „@“ ersetzen!) Stefan AgethenMore Posts -...
Brot backen unter fachkundlicher Anleitung in Alstaden

Brot backen unter fachkundlicher Anleitung in Alstaden

Oberhausen, 05.03.2017 Nach einem gelungenen Probelauf vor zwei Jahren war es endlich wieder so weit: Unter der Anleitung des Bäckermeisters Stefan Agethen backten die Teilnehmer des ersten Brot.Back.Kurses in Oberhausen – in der Tat der erste Kurs dieser Art in unserer schönen Stadt – auf rustikale Weise das kräftige Traditions-Hausbrot der Bäckerei, den sogenannten „Holzknecht“. In Gruppen zu je 3 „Bäckerlehrlingen“ fanden sich die gespannten Teilnehmer zusammen, das große Ziel hieß „Holzknecht 2017, 115 Jahren Brot auf der Spur“. Mit bloßen Händen und viel Engagement wurden die selbst zusammengestellten Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig geknetet, der große Holztisch wackelt, denn am anderen Ende kneten gleichzeitig zwei Jungbäcker einen „Weizenteig mit Raketenantrieb“, während Stefan Agethen das Geschehen amüsiert verfolgt. „Wie lange kneten wir noch?“ stöhnt die eine Jungbäckerin, während die andere schon feststellt: „Das muss reichen!“ „Viele entdecken in diesem Kurs anscheinend ihre Liebe zum Handwerk – das freut mich“, teilt der 37-jährige Bäckermeister aus Alstaden mit. „Solch einen Back.Kurs zu machen, war schon lange eine Herzensangelegenheit – es scheiterte meist an der Zeit, die ein solcher Kurs einfach braucht. Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich für unseren Beruf interessieren, und die Liebe, die wir selbst in den frühen Morgenstunden für dieses Handwerk empfinden, teilen.“ Der erste Back.Kurs rund um das Thema Brot neigt sich dem Ende zu, nach einem üppigen Mahl aus Suppen – natürlich aus selbst ausgehöhlten Broten gelöffelt – und selbst gebackenen Kreationen sowie ganz vielen Tipps und Tricks trennt sich die Gruppe.  Draußen ist es dunkel und es regnet. „Schön war es da in der Backstube!“, sagt der einzige Mann der Gruppe, „Und...
Dem Bäcker schreiben!